Was hat AI mit BGM zu tun?

ZUSAMMENFASSUNG

Die Automatisierung und künstliche Intelligenz – engl. AI - betrifft neben monotonen repetitiven Tätigkeiten heute komplexe Aufgaben. Die Ängste der Arbeitswelt sind präsent. Jedoch bedeutet dieser Arbeitswandel die Aufwertung jeglicher Tätigkeiten, die die menschliche Komponente braucht, von Kundenbeziehung bis Innovation! Die Human Ressource ist erfolgreich bei psychischer und physischer Gesundheit!

 


 

Was hat AI – Artificial Intelligence mit betrieblicher Gesundheit zu tun? Sehr viel!
Und sie werden staunen, warum die künstliche Intelligenz – engl. AI Artificial Intelligence - eine Aufwertung der Human Ressource in Betrieben zukünftig bedeutet.


Beginnen wir mit dem, was Zukunftsforscher, wie Franz Kühmayer im Interview mit Gesundes Österreich unter dem Begriff Wandel der Arbeitswelt verstehen:
Wandel =

  1. Früher ein Beruf fürs Leben - Heute mehrere Jobs hintereinander oder parallel.

  2. Werteveränderung - früher Arbeit als Mittel zum Aufstieg - Heute Tätigkeit, die Sinn stiftet.

  3. Digitalisierung - früher Automatisierung von monotonen, repetitiven Tätigkeiten - Heute komplexe Aufgaben automatisiert aufgrund Artificial Intelligence Systeme

 

„Die aktuellen Veränderungen der Arbeitswelt werden deshalb von so vielen Menschen diskutiert, weil sie jeder erlebt und sie uns alle betreffen. Früher haben wir einen Beruf fürs Leben gelernt und zu relativ konstanten Arbeitszeiten langfristig ausgeübt. Heute ist es zu einer Fragmentierung der Arbeit gekommen und die meisten haben mehrere Jobs hintereinander oder auch parallel.
Weiter erleben wir einen Wandel der Werte. Arbeit wird nicht mehr nur als Mittel zum materiellen Aufstieg gesehen. Viele wollen eine Tätigkeit ausüben, die ihrem Leben Sinn gibt und durch die sie einen Betrag zur Gesellschaft leisten können.
Und unsere Arbeitswelt wandelt sich, weil sich die Art, wie wir arbeiten durch die Digitalisierung radikal verändert.“²

 

Früher führte die Automatisierung nur im Bereich Landwirtschaft und Industrie zu einer Erleichterung der Arbeitsschritte. Tätigkeiten, für die eine geringe Qualifikation notwendig war, wurden automatisiert und in Effizienz optimiert.
Heute und zukünftig werden Arbeiten automatisiert, die sehr hohe Qualifikationen benötigen. Beispiele dafür sind Softwareprogramme, die eine gesamte Admin-Organisation übernehmen oder aus einer großen Datenfülle fertige Diagnosen mit AI-Artificial Intelligence berechnen oder …

 

Und genau hier, wo viele schaudern und sich sorgen machen, ob wohl die Zukunft genügend Arbeitsplätze zu bieten hat, sagt der Zukunftsforscher: „Die zunehmende Automatisierung ist eine gute Nachricht für uns alle!“ ?!?²

 

Große Verwirrung, denn wie kann dies sein? Die Maschinen nehmen uns doch die Arbeit weg?
Nein, im Gegenteil, es bedeutet ein Ende der „geknechteten Arbeit“. Maschinen können effizient wiederholende monotone Tätigkeiten übernehmen. Und es bedeutet eine eindeutige Aufwertung jeglicher Tätigkeiten, die die menschliche Komponente brauchen, wie z.B.

  • Persönliche Verkaufsgespräche

  • Kundenbetreuung, Kundenbeziehung

  • Problem/Beschwerdemanagement

  • MitarbeiterInnen Bindung

  • Innovationsprozesse…

 

Tja, und jetzt sind wir beim Kern der Sache „Was hat der Wandel der Arbeitswelt mit betrieblicher Gesundheit zu tun?“ angelangt.

Ihre MitarbeiterInnen, Menschen wie du und ich, sind motiviert, loyal, leistungsfähig und resilient, wenn sie sich körperlich, wie auch psychisch gesund fühlen.

MitarbeiterInnen, die sich geistig körperlich absentieren oder kündigen haben hohe negative Auswirkungen auf Ihre Entgeltfortzahlungen und Fluktuationskosten. Da lohnt es sich draufzuschauen.

 

Im Jahre 2002 beschreibt der Gesundheits- und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Badura Gesundheit dermaßen:
"Gesundheit ist

Voraussetzung und Ergebnis einer kontinuierlichen Auseinandersetzung des Menschen mit Bedingungen und Herausforderungen in Familie, Schule, Arbeitswelt und Freizeit. ...

Am überzeugendsten erscheint eine Vorstellung von Gesundheit als Kompetenz oder Befähigung

zu einer aktiven Lebensbewältigung, eine Fähigkeit zur Problemlösung und Gefühlsregulierung,

durch die ein positives seelisches und körperliches Befinden und ein unterstützendes Netzwerk sozialer Beziehungen erhalten oder wiederhergestellt wird."

Quelle:
² Franz Kühmayer, Zukunftsforscher im Interview mit Gesundes Österreich, Dietmar Schobel, Gesundes Österreich, Fonds Gesundes Österreich 2019
Prof. Dr. Bernhard Badura, Emeritus der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, lehrt an den Universitäten Bielefeld und Graz, berät Organisationen in Fragen der Betrieblichen Gesundheitspolitik und hält Vorträge zu Betrieblichem Gesundheitsmanagement. https://www.arbeitsinspektion.gv.at/inspektorat/Gesundheit_im_Betrieb/

 

Für Sie zum Reflektieren

Was bedeutet Arbeitswandel in Ihrem Unternehmen?


In welchen Bereichen sind Automatisation, Künstliche Intelligenz hilfreiche Werkzeuge?


Welche Bedeutung hat ihre Human Ressource in Ihrem Wertschöpfungsprozess?


Wie hoch sind Ihre Personalkosten an den Gesamtaufwendungen? Wie hoch die anteiligen Entgeltfortzahlungen, Fluktuationen?


Wie hoch ist ihr Innovationsgrad?

 

GESUNDES FÜHREN - BGM Betriebliches Gesundheitsmanagement - Strategischer Rahmen
IMPULSE zur EIGENVERANTWORTUNG - LEBE©Konzept - Inhaltlicher Fahrplan


Wir bewirken g'sunde Veränderung!

 

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Wie sind die ersten Schritte

 

 

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